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Abbildung 14: John P. Eckert.
Abbildung 15: W. Mauchly
70.000 Widerstände, 10.000 Schalter (zur Eingabe von konstanten Werten), Ge-
wicht 30 t, 150 Quadratmeter Fläche, 150.000 Watt Stromverbrauch. Die Ge-
schwindigkeit, mit der die ENIAC Berechnungen durchführte, war für damalige
Verhältnisse sehr hoch; eine Multiplikation dauerte zum Beispiel 2,8 Millisekun-
den. Die Programmsteuerung erfolgte über das Setzen von Steckbrücken und
Kabelverbindungen, was sehr unübersichtlich und natürlich auch fehleranfällig
war. Auch bedingte Befehle und Verzweigungen waren mit der ENIAC nicht
möglich.
3.4 Zweite und dritte Computergeneration
Nach diesen frühen Pionierarbeiten begann das Computerzeitalter sich rasant zu
entwickeln. Mit der Theorie des Von Neumann-Computers5 und der Entwick-
lung des Transistors (ab 1955) als Ersatz für die fehleranfälligen Röhren begann
die zweite Computergeneration (IBM 1401, Telefunken TR4). Auch die ersten
Magnetplattenspeicher6 und Magnetkernspeicher wurden gegen Mitte und Ende
der 50er Jahre entwickelt (IBM 305 RAMAC7, IBM 650). Zu dieser Zeit ent-
standen auch die ersten Betriebssysteme (DOS/360, OS/360) und Compiler für
die Programmiersprachen FORTRAN8 und COBOL9.
Anfang der 60er Jahre wurden dann in den Computern Mikroschaltkreise
5Die zugrundeliegende Idee war, daß in einem Computer sowohl die Daten als auch das
auszuführende Programm in demselben Speicher liegen und das Programm prinzipiell auch
als Daten aufgefaßt werden kann
6Festplatten
7Random Access Method for Accounting and Control
8FORmula TRANslator
9COmmon Business-Oriented Language
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