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Abbildung 17: Rechengeschwindigkeit (in MIPS) im Verlauf der Zeit
In Abbildung 17 ist die Rechenleistung (in MIPS16) über der Zeit aufgetra-
gen. Man sieht die deutliche Steigerung, die unter Anderem durch fortwährende
Verkleinerung der Chipstrukturen erreicht wurde.
4.3 Bauteilintegration
Ermöglicht wurde diese enorme Steigerung der Rechenleistung unter Anderem
durch eine ebenso enorme Senkung der Größe eines Transistors auf einem Chip.
In Abbildung 18 ist die Anzahl der Transistoren von typischen Prozessoren
im Verlauf der Zeit aufgetragen. Man sieht, daß die Anzahl der Transistoren
pro Chip sich ungefähr alle 18 Monate verdoppelt. Dies ist das Moorsche Gesetz
(Moores Law), welches der spätere Intel Mitbegründer Gordon Moore im Jahr
1964 aufstellte, und das bis heute seine Gültigkeit behalten hat.17
4.4 Entwicklung der Speicherkapazitäten und Speicherko-
sten
Ein weiterer wichtiger Punkt, ohne den wohl heutzutage die Computer im-
mernoch nur in Universitäten oder großen Firmen anzutreffen wären, ist die
16Million Instructions Per Second - Leider eine etwas unzureichende Maßeinheit für die
Rechenleistung, jedoch war es die einzige für die ich Referenzdaten gefunden habe.
17Die ursprüngliche Aussage, die G. Moore 1964 aufstellte, war die, daß die Anzahl der
Bits pro Quadratzoll b die Gleichung b = 2(t¡1962) erfüllt, wobei t das Jahr angibt. Diese
Gleichung galt bis in die späten 70er Jahre, dann verlangsamte sich die Entwicklung ein wenig
und Moores Law wurde zu der obigen Aussage.
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