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1 Einleitung
Die Geschichte der Computer ist noch gar nicht so alt, als daß der Name Ge-
schichte gerechtfertigt wäre. Immerhin gibt es Computer so wie wir sie ken-
nen erst seit etwa 40 Jahren. Trotzdem (oder gerade deshalb) werden auf den
nächsten Seiten einige wichtige Meilensteine dieser so schnell vorangegange-
nen Entwicklung vorgestellt, um einen Einblick zu geben, welche gigantischen
Quantensprünge diese Entwicklung vollbracht hat. Desweiteren wird auf den
rapiden Verfall der Anschaffungskosten und das ebenso schnelle Anwachsen der
Speicherkapazität und der Rechenleistung eingegangen, die mit dieser Entwick-
lung einhergingen.
Zum Abschluß wird noch ein Ausblick in die (mögliche) Zukunft der Com-
puter gegeben.
2 Historische Rechenmaschinen
Das erste Kapitel bilden die historischen Rechenmaschinen, sozusagen die Vor-
gänger der modernen Computer. Angefangen bei Wilhelm Schickard über Charles
Babbage und Herman Hollerith bis hin zu Konrad Zuse wird über diese wichti-
gen Vorarbeiten der heutigen Datenverarbeitung berichtet.
2.1 Wilhelm Schickard (1592 1635)
Abbildung 1: Wilhelm Schickard. Quelle: [3]
Die erste mechanische Rechenmaschine, über die berichtet wird, ist von Wil-
helm Schickard (Abbildung 1). Zum einen, weil sie eigentlich die erste richti-
ge mechanische Rechenmaschine war, zum Anderen deshalb, weil nach Wil-
helm Schickard das Informatik-Institut der Uni Tübingen benannt ist. Wilhelm
Schickard (oft sieht man auch andere Schreibweisen seines Namens, z.B. Schick-
hardt oder Schichardt, hier wird jedoch im Folgenden die Schreibweise Schickard
verwendet) lebte von 1592 bis 1635 und hat hier in Tübingen an der Universität
als Professor unter Anderem für Orientalistik, Mathematik, Astronomie und
Landvermessung gearbeitet. Er war eng mit Johannes Kepler befreundet und
konstruierte im Jahre 1623 eine mechanische Rechenmaschine, die Kepler bei
der Berechnung der Planetenbahnen helfen sollte (Siehe Abbildung 2).
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